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07.12.2007 - Fränkischer Tag

"Wie kann man das in Worte fassen?"



Interview  - Der Pianist Peter Serkin debütiert heute und morgen bei den Bamberger Symphonikern mit dem Klavierkonzert von Max Reger. Der vielseitige Künstler schätzt dieses schwierige Werk besonders – auch aus familären Gründen.  

Bamberg - Er gehört zu den Künstlern, von denen man mit Fug und Recht sagen kann, dass ihnen die Musik in die Wiege gelegt wurde. Peter Serkin, 1947 in New York geboren, ist ein Sohn des Pianisten Rudolf Serkin, ein Enkel des Geigers Adolf Busch und ein Großneffe des Dirigenten Fritz Busch. Heute und morgen debütiert er mit dem Reger-Klavierkonzert und den Bamberger Symphonikern unter Ehrendirigent Herbert Blomstedt in der Konzerthalle. Peter Serkin ist mit einer Akupunktur-Spezialistin verheiratet, hat fünf Kinder und bisher zwei Enkel. Er lebt mit seiner Familie in Massachusetts/USA.   

Herbert Blomstedt hat bei seinem letzten Gespräch mit mir unter anderem Alfred Brendel mit dem sehr pointierten Satz zitiert „Wenn ich die Wahl hätte, Regers Klavierkonzert spielen zu müssen oder zu sterben, würde ich sterben.“ Warum spielen Sie es?
Peter Serkin: Weil ich es vorziehe, am Leben zu bleiben. Weil ich große Musik wie diese schätze und es als Privileg empfinde, sie spielen dürfen – und sie nicht als eine Möglichkeit ansehe, um etwas Großes klein zu reden.

Was ist so großartig daran?
Wie kann man das in ein paar Worte fassen? Zum Beispiel ist in dem langsamen Satz eine Tiefe, ein Gefühl, eine erhabene Qualität, die etwas ganz Besonderes ist. Vieles kommt von Johann Sebastian Bach her: einige ähnliche Ideen, ein wundervoller Kontrapunkt. Man spürt etwas von den Kantatensätzen und Passionen. Und dann hat das ganze Stück auch eine unglaubliche Struktur.

Warum wird es dann so selten aufgeführt?
Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, es gibt eine Menge Musik, die mir persönlich wichtig ist, auch wenn sie sonst nicht viel und auch nicht von berühmten Pianisten gespielt wurde und wird. Wissen Sie, Popularität kommt und geht! Bach zum Beispiel wurde gut hundert Jahre überhaupt nicht gespielt, bis Mendelssohn seine Werke erstmals wieder aufgriff. Und genauso geht es heute mit dem Gros der modernen Musik. Was gut ist, wird nicht notwendigerweise als solches erkannt. Was übrigens nicht nur Zeitgenössisches betrifft, sondern zum Beispiel auch Arnold Schönberg, der erst jetzt allmählich als großer Komponist verstanden wird. Das hat ganz schön lange gedauert!  

Vielleicht sind es einfach schwierige Zeiten für die Menschen, Musik einzuordnen und ihren Wert zu erkennen, wenn es aus unterschiedlichsten Gründen Widerstände dagegen gibt. Letztendlich funktioniert es, wenn die Neugier, die Offenheit und geistige Durchdringung groß genug ist, wenn man, wie ich es vorziehe, eben nicht lieber sterben will…

Aber dieses Konzert ist auch sehr schwierig zu spielen.
Ja, denn Reger komponiert hier manchmal so, als ob das nicht ein Stück fürs Klavier, sondern für die Orgel wäre, als ob man mit beiden Händen und beiden Füßen verschiedene Register spielen müsste. Aber Reger war selbst ein exzellenter Pianist und widmete dieses Konzert Frieda Kwast-Hodapp, die es ziemlich schnell lernte. Es ist also spielbar. Man muss nur wirklich willens sein, es zu versuchen.

Warum ist es für den Pianisten auch körperlich anspruchsvoll?
Das ist es in der Tat. Es ist ein unglaublich anstrengendes, großes Konzert, in dem es für den Pianisten kaum Pausen gibt, dazu mit einer sehr vollen Orchestrierung, die viel Kraft und Energie kostet, auch und gerade, weil man ja nicht einfach alles laut spielen kann. Es braucht innerhalb der starken Dynamik eine Menge an Spielarten und Ausdrucksvarianten.

Woher holen Sie diese Energie?
Aus dem Stück, aus der Musik selbst. Darüber hinaus gibt es bei Reger sozusagen eine familiäre Verbindung – von meinem Großvater und meinem Großonkel her. Adolf und Fritz Busch waren gewissermaßen seine Schützlinge. Sie waren zwar nicht formell seine Schüler, aber sie musizierten viel mit ihm: Fritz und Reger an zwei Klavieren, Adolf und Reger spielten viel Kammermusik, und zwar nicht nur Kompositionen von Reger, sondern auch Bach, Beethoven, Brahms.Und mein Vater hat das Reger-Klavierkonzert bekanntlich sehr oft gespielt.

Die Einspielung des Konzerts von Ihrem Vater mit Eugene Ormandy gilt als Referenzaufnahme. Was machen Sie anders als Ihr Vater?
Das kann ich nicht sagen. Vergleiche sind ohnehin nicht meine Sache – weder mit meinem Vater noch mit anderen Pianisten. Ich würde eher sagen, jedes Mal, wenn ich dieses Konzert spiele, ist es ein bisschen oder sogar ziemlich anders. Und das gilt eigentlich für jedes Stück. Und gilt sicher auch für meinen Vater.

Diese Aufnahme dokumentiert ein einziges Mal, aber er hat das Konzert sehr häufig gespielt – und jedes Mal anders. Er spielte es gerne mit Fritz Busch. Er spielte es mit Wilhelm Furtwängler, den er überhaupt nicht mochte, weil der das Stück überhaupt nicht gut kannte. Er spielte es mit Dmitri Mitropoulos, den er schon deshalb liebte, weil er in Minneapolis eine ganze Woche täglich dafür mit ihm probte, mit Ormandy und anderen. Und jedes Mal ergaben sich neue Aspekte, entdeckte er Neues, probierte etwas anderes aus.

Welchen Einfluss hatte Ihr Vater auf Sie?
Mein Vater war nur einer meiner Lehrer. Ich hatte mehrere – wie Mieczyslaw Horszowski und Karl Ulrich Schnabel. Auch andere Lehrer und viele Komponisten haben mich beeinflusst. Und weil mein Vater eben mein Vater war, verhielt er sich klug, indem er nicht mein einziger Lehrer war. Sogar als ich ganz regulär sein Schüler war, hatte ich gleichzeitig noch zwei andere Klavierlehrer.

Was sicher gut war. Denn als Jugendlicher und als junger Erwachsener möchte man ja nicht unbedingt genau das tun, was der eigene Vater macht.
Stimmt. Man sucht den eigenen Weg, man sucht für sich selbst einen authentischen Zugang zur Musik.

Wie haben Sie Ihren ureigenen Weg gefunden?
Indem ich mich immer mehr auf die Musik eingelassen habe. Wenn man sie sehr genau studiert, eröffnen sich einem viele unterschiedliche Wege. Man kann darüber mit seinen Lehrern diskutieren und sogar mit ihnen streiten. Aber letztlich muss man den eigenen Weg finden. Ich habe zum Beispiel das Reger-Konzert nie mit meinem Vater studiert.

Sie haben es aber schon gemeinsam mit Herbert Blomstedt aufgeführt.
Ja, in Hamburg mit dem NDR-Orchester und in Leipzig mit dem Gewandhausorchester. Ich schätze sein Dirigat sehr – nicht nur bei Reger. Er ist ein Dirigent, der der Musik grundsätzlich sehr wohlwollend gegenübersteht. Er schaut sehr gründlich in die Partituren und er liebt die Musik, die herauskommt. Er trägt große Sorge für die Gesamtsicht eines Stücks und genauso für jedes Detail.

Und die Noten, die sie jetzt in Bamberg dabei haben und erstmals spielen, hat schon Fritz Busch benutzt?
Ja, aber nicht nur er. Viele Dirigenten haben diesen Band schon benutzt und ihre Anmerkungen hinein notiert – zum Beispiel Hans Rosbaud, Hermann Scherchen und Mitropoulos. Jeder handhabt die dynamischen Vorgaben etwas anders, die Betonungen, die Artikulation und Phrasierung. Ich habe diese Noten von meinem Vater bekommen, neben weiteren unterschiedlichen Ausgaben, darunter eine, die Reger dem Lehrer meines Vaters, Professor Richard Robert in Wien, gewidmet hat. Aber damit reise ich nicht herum, das bleibt zuhause.

Wo reihen Sie Max Reger unter den Komponisten ein?
Für mich gibt es nur im Sport Ranglisten. Ich wüsste gar nicht, wo und wie ich große Komponisten einordnen sollte. Ich weiß nur, dass ich an seiner Musik besonders interessiert bin – natürlich nicht ausschließlich, aber Reger gehört für mich mit dazu. Eben auch, weil er eine Verbindung herstellt zwischen der Musik von Brahms und Wagner und der Musik von Arnold Schönberg. Er ist ein Verbindungsglied, ein Sprungbrett vielleicht, das einen von Brahms zu Schönberg bringt. Schönberg wiederum kannte Regers Musik sehr gut und führte in Wien dessen Musik – nach seiner eigenen – auch am häufigsten auf. Das zeigt, dass Reger für ihn als Komponist viel bedeutet hat.

Ihr eigenes Repertoire umfasst fünf Jahrhunderte bis hin zu viel Zeitgenössischem.
Ja natürlich, ich könnte nicht sterben, bevor ich nicht auch die neuen Stücke gespielt habe. Sie sehen schon, Sie hätten Ihre erste Frage nicht stellen sollen… Also im Ernst: Ja, ich liebe zeitgenössische Musik – Musik von Stefan Wolpe, Olivier Messiaen, Toru Takemitsu, Oliver Knussen, Alexander Goehr, Luciano Berio, Charles Wuorinen, Peter Lieberson. Davon habe ich schon viel gespielt, auch Uraufführungen. Ich liebe aber auch Werke von Komponisten wie Schönberg, Berg, Webern, Strawinsky, die zu den zeitgenössischen Komponisten hin führen.

Komponieren Sie selbst auch?
Nein, nicht mehr. Als ich jünger war, habe ich es natürlich versucht, weil ich neugierig war. Aber ich würde diese Stücke nie aufführen.

Und wann war Ihnen klar, dass das Klavier Ihr Beruf, Ihre Berufung sein würde?
Es gab da keinen bestimmten Moment, wo mir das klar wurde. Denn als Kind habe ich extrem viel vom Blatt gespielt, um die unterschiedlichsten Werke kennenzulernen. Es ging gar nicht ums Üben, und auch nicht speziell um Klavierliteratur. Also hatte ich auch keine klare Vorstellung davon, Pianist zu werden. Sicher war nur, dass es etwas mit Musik zu tun haben sollte. Ich bin einfach beim Klavier hängen geblieben, es fesselte mich zusehends, weil es einen ungeheuren Reichtum speziell an Klaviermusik gibt. Aber ich bin auch heute noch nicht darauf fixiert. Alte Musik interessiert mich, Chormusik, Kammermusik mit und ohne Klavier.

Gibt es ein Wunschstück, das Sie noch nicht gespielt haben?
Es sind sehr sehr viele. Wenn man allein bedenkt, wie viel Klaviermusik es von Bach gibt, so viele Bände! Allein wenn man das gut kennen und können wollte, bräuchte man eigentlich mehrere Leben und nicht nur eines. Es ist also unmöglich. Aber ich habe, glaube ich, ziemlich früh begriffen, dass die Sache hoffnungslos ist.

Wie treffen Sie Ihre Wahl?
Es geht dabei ja nicht nur um Konzertprogramme. Ich habe zuhause ein Klavichord, das mir mein Lehrer Horszowski geschenkt hat. Auf dem könnte ich endlos Bach spielen, aus purer Neugier und zu meiner eigenen Zufriedenheit. Das Instrument ist so leise, dass man mich im Haus gar nicht hört. Wenn ich rufe „Na, wie hat euch das gefallen?“, bekomme ich die Gegenfrage, „Hast du denn etwas gespielt?“

Apropos Familie. Waren all die berühmten Musiker in Ihrer Familie auch für Sie eine Last?
Mit meinem Vater ist es mir sicher so gegangen, vor allem, wenn ich in Interviews immer wieder nach ihm gefragt werde! Natürlich kann das ziemlich einschüchternd sein, vor allem, wenn sich die Leute darauf fixieren. Wissen Sie, mein Vater hatte viele Schüler. Die meisten von ihnen werden nicht nach ihrem Lehrer gefragt, aber bei mir ist das eben anders, weil ich sein Sohn bin. Aber sowohl als Musiker und als meinen Vater schätze ich ihn natürlich sehr.

Sie konzertieren nicht gerade häufig, habe ich gelesen.
Ja, es sind etwa sechzig Konzert im Jahr. Das ist nicht zu viel. Ich möchte nie das Gefühl haben, komplett damit überschwemmt zu werden. Ich kann nicht heute das eine Programm spielen und in zwei Tagen ein anderes und dann schon wieder das nächste. Ich kann in meinem Kopf gewissermaßen nicht einfach so schnell umschalten. Für mich ist es besser, wenn ich mich fokussiere, wenn ich versuche, mich in einigen wenigen Dingen noch mehr zu verfeinern, weiter dran zu bleiben an einem Stück, es immer wieder neu zu überdenken, es immer wieder neu zu befragen, immer wieder an den Anfang zurückzugehen und etwas erneut zu versuchen.  

 Erst kürzlich habe ich zum Beispiel die Händel-Variationen von Brahms gespielt und bin dabei auf ein sehr interessantes Buch, einen Essay des Musiktheoretikers Heinrich Schenker gestoßen. Das ist eine sehr kluge Analyse und am Ende fast schon so etwas wie eine Klavierlektion, mit ganz spezifischen Ratschlägen, wie sowohl das Thema als auch alle Variationen und die Fuge zu spielen sind. Ich habe versucht, das in mir aufzunehmen, wenn ich das Stück spiele.

 Und in Siegen, wo mein Großvater und seine Brüder herstammen, habe ich gerade erst auch ein paar Stücke von Adolf Busch gespielt, was ich sonst nicht tue, und dazu auch wieder etwas von Reger.

Ihre Großeltern und Eltern sind aus Deutschland geflohen und emigrierten nach Amerika. War es für Sie eigentlich schwierig, überhaupt nach Deutschland zu kommen?
Ich komme ja gerade aus Siegen, wo es am 1. Dezember zur Wiedereröffnung des Apollo-Theaters eine Hommage für meinen Großvater Adolf Busch gab. Dabei wurden unter anderem ein Theaterstück über ihn und „Ein Überlebender aus Warschau“ von Schönberg aufgeführt. Es war schmerzlich für mich, denn ich habe mich wieder daran erinnert, dass mein Großvater nach dem Krieg nach Siegen zurückgekehrt ist. Er war ein deutscher Geiger durch und durch, der das Land verlassen hatte voller Wut über die Kriminellen, die die Herrschaft übernommen hatten, voller Wut darüber, was dann in Deutschland geschehen ist. Und als er nach dem Krieg zurückkam und in Siegen spielte, kam – wie auch diese Theaterszenen gezeigt haben – fast niemand zu diesem Konzert. Kein Vertreter der Stadt ließ sich blicken. Und als er anbot, im nächsten Jahr mit dem Kammerorchester wieder zu kommen, sagten sie ihm, er solle das lieber bleiben lassen.  

Was mich selbst betrifft, so muss ich sagen, ich habe in dieser Zeit noch nicht gelebt. Für mich ist die Frage nach Faschismus und allem, was dem Nazismus ähnlich ist, keine isoliert deutsche Frage. Im Gegenteil, heutzutage bin ich in dieser Hinsicht eher ziemlich besorgt, dass das die Vereinigten Staaten von Amerika betrifft, also mein eigenes Land. Ich habe mein Heimatland zwar nicht, wie damals meine Familie, unter Protest verlassen, aber es gibt hier und auch anderswo eine Menge, wogegen ich Widerspruch einlegen würde. Nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern, Diktaturen und schrecklichen rechtsgerichteten Regimes, die von den USA unterstützt werden. Ja, das geht mich eine Menge an, aber ich hatte noch nie das Gefühl, dass das Problem von nur einem einzigen Land ist.

 

Meine Eltern haben da schon aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen anders gedacht. Sie stellten für sich eine Liste auf: Wer ist geblieben? Wer hat die Nazis unterstützt? Und mit diesen Leuten, mit diesen Musikern wollten sie nichts mehr zu tun haben. Aber für mich, der ich 1947 in Amerika geboren bin und diese Zeit nicht erlebt habe, heißt das nicht, dass ich diese ihre Art von Intoleranz fortsetze. Ich denke, dass jeder Moment neu sein kann, auch in einem Land. Und in Deutschland gibt es so viel Schönes!

Jetzt fehlt noch ein CD-Empfehlung. An welcher Ihrer Aufnahmen liegt Ihnen besonders viel?
Das ist schwierig. Vielleicht die beiden Brahms-Konzerte mit dem Atlanta Symphony Orchestra unter Robert Shaw, vielleicht die Gesamteinspielung von Arnold Schönbergs Klaviermusik, die gerade erst herausgekommen ist, vielleicht die Aufnahmen mit zeitgenössischer Musik, vielleicht auch die Mozart-Konzerte mit Alexander Schneider und dem English Chamber Orchestra, die etwas ganz Besonderes sind.

Und das Orchester in Bamberg?
Es ist herrlich. Es ist schließlich mein Debüt hier – und ich bin schon nach der ersten Probe sehr beeindruckt. Ich freue mich schon darauf, wenn das Orchester nach weiteren Proben noch mehr Verständnis für das Stück entwickelt hat, wenn die anfängliche Tendenz, es erstmal laut zu spielen, sich verflüchtigt hat. Verwirrend ist dieses Konzert ohnehin, denn da passiert sehr viel. Es ist schwer, auf Anhieb zu erkennen, was die wichtigen Teile sind, was untergeordnet ist und wie man zu einem Gleichgewicht findet. Und das Feingefühl, das entwickelt sich zunehmend, mit jeder Probe.  

Zitat: „Wunderbar, es gibt kaum schönere Musik. Was ein Himmel von einem Stück!“
Herbert Blomstedt über Regers Klavierkonzert
 

Interview: Monika Beer (Das Gespräch wurde auf Englisch geführt.)

 Probenfoto mit Herbert Blomstedt: Barbara Herbst