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Leipzig

Programme: Leipzig * Bremen * Sondershausen * Nittenau * Bayreuth

Aufbruch in die Moderne

30. April bis 3. Mai 2009
eine Zusammenarbeit Hochschulen für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, der Hochschule für Künste Bremen und der Hochschule für Musik und Theater München
Stand: 17.01.09 HMS

VORWORT

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist mir eine Freude, Sie zum MAX-REGER-FORUM 2009 in Leipzig einladen zu dürfen. Nachdem bereits 2008 in Bremen das MAX-REGER-FORUM erstmalig ausgerichtet wurde, kann nun zum zweiten Mal an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Künste Bremen sowie der Hochschule für Musik und Theater München ein besonderes Augenmerk in konzentrierter Form dem umfassenden Schaffen des Oberpfälzers Max Reger gewidmet werden.
Wenn es für viele nicht im Bewusstsein ist, dass Reger in Bremen immerhin mit einem seiner ersten Verleger Praeger & Meier verhandelte, so sind München und Leipzig die Orte in Regers Schaffen, die den bis heute geliebten wie umstrittenen Komponisten anerkannten. Der Ruf an das Leipziger Konservatorium im Jahr 1907 schuf für Reger durch die intensiven Kontakte zu der Leipziger Musikszene am Gewandhaus, der Thomaskirche und Universität sowie am eigenen Haus wichtige Verbindungen und Freundschaften. Als Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium steht Reger in einer langen Tradition, die mit berühmten Namen bis heute fortgeführt werden konnte.
So wünsche ich dem MAX-REGER-FORUM viele anregende Begegnungen, eindrucksvolle musikalische Erlebnisse und einen spannenden Diskurs in der 166-jährigen Hochschule für Musik und Theater und der traditionsreichen Musikstadt Leipzig.

Prof. Robert Ehrlich, Rektor
Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig



Steht Max Reger für Avantgardistisches so gibt es vieles, was andere rückwärtsgewandt bezeichnen. Bis heute bleibt festzustellen, dass sich die Geister bei der Beschäftigung mit dem riesigen Werk Max Regers scheiden. Aber kennen wir die Kompositionen Regers wirklich? Es gibt Unglaubliches (wieder) zu entdecken. „Aufbruch in die Moderne“ soll deshalb Motto für eine interdisziplinäre Beschäftigung mit dem Werk Max Regers sein.

Das Eröffnungskonzert mit dem „Hausorganisten“ der Hochschule für Musik und Theater Leipzig zeigt eindrucksvoll Regers Spuren im 20. Jahrhundert wie auch seinen Ursprung im kompositorischen Schaffen. So ist es nahe liegend, sich mit einem Gastdozenten in einem zweitägigen Orgelkurs ausschließlich dem Regerschen Schaffen zu widmen. Studierende wie Lehrende der drei Hochschulen Bremen – München – Leipzig werden sich in den Konzerten des MAX-REGER-FORUMs in Leipzig künstlerisch mit dem Werk auseinandersetzten. Der Thomanerchor widmet die Motetten sowie die wöchentliche Bach-Kantate und die Musik im Gottesdienst dem Chorschaffen Regers. Eine lange Orgelnacht verspricht, einen beeindruckenden Stand von der Pflege des Orgelwerkes an den Hochschulen aufzuzeigen. Kammermusik und Solowerke beleuchten aus unterschiedlicher Sicht Regers Schaffen.

Eine besondere „Reger-Wanderung“ durch Leipzig ist mit einer Vortragsreihe vorgesehen, die sich, beginnend in der Hochschule, mit dem Verhältnis Regers zur Trias der Künste beschäftigt, in dessen Folge eine Besichtigung der Böcklinschen „Toteninsel“ im Bildermuseum ermöglicht wird, aufführungspraktische Fragen auch an Hand von Originaldokumenten (Phonola-Künstlerrollen) im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig erörtert werden sowie in einem moderierten Konzert im Schumann-Haus Regers Inspiration durch die Dichtungen jüdischer Schriftsteller betrachtet wird.

Über das MAX-REGER-FORUM hinaus werden sich im Sommersemester 2009 mehrere Lehrveranstaltungen an der Leipziger Hochschule mit dem Thema „Reger“ beschäftigen.
Bereits im April ist eine ganze Woche in Bremen dem Aspekt „Hindemith und Reger“ gewidmet. Im Anschluss an die Leipziger Tage schließt sich aus Anlass des 160. Geburtsjahres und 90. Todesjahres in mehreren Veranstaltungen eine „Hommage a Hugo Riemann“ an. Konzerte in Nittenau zu den Joseph Loritz-Tagen werden zum Gedächtnis für den berühmten Nittenauer Sänger, Freund und Förderer Max Regers veranstaltet. Und wie mit der Eröffnung des Leipziger Forums die Blickrichtung aus der Gegenwart über Reger zu Bach gegeben wurde, so wird in diesem Jahr ein Klavierabend abschließend einen Weg „mit Bach in die Gegenwart“ aufzeigen.

Alle diese Planungen wären nicht ohne das unermüdliche Wirken und die vielfältigen Ideen meines Bremer Kollegen, Prof. Kurt Seibert, denkbar und möglich. Ihm sei an dieser Stelle ein besonderer Dank gesagt. Mein Dank gilt ebenso allen beteiligten Institutionen sowie meinen verehrten Kolleginnen und Kollegen am Haus, die sich bereitwillig zur Kooperation bereit erklärt haben. Ich bin sicher, dass alle Mitwirkenden mit großem Engagement die Veranstaltungen zu einem Gewinn werden lassen.

„Ich bin jetzt ‚selberaner’ geworden“ sagt Reger in seiner Leipziger Zeit von sich, „es ist mir geglückt, alle Schlacken u. Beeinflussungen abzustreifen u. kann wohl mit gutem Gewissen sagen, daß ich sei 2 Jahren mit voller künstlerischer Klarheit arbeite“.

Genießen Sie Vertrautes, entdecken Sie selten Gehörtes!

Prof. Hanns-Martin Schreiber
Künstlerischer Leitung

Gesamtptrogramm Leipzig

Donnerstag, 30. April 2009,
19.30 Uhr, Thomaskirche

ERÖFFNUNGSKONZERT
Stefan Engels – Orgel (Leipzig)

SAUER-ORGEL
Siegfried Thiele (geb. 1934)
Vier Konzertetüden für Orgel (1973)

Johann Nepomuk David (1895-1977)
Chaconne a-Moll (1927)

Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
Aus Trois Impressions
Harmonies du soir op. 72 Nr. 1 (1909)

Max Reger (1876-1916)
Dankpsalm Op. 145/2 (1915/16)

WOEHL-ORGEL (Bach-Orgel)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Partite diverse sopra ‘Sei gegrüßet, Jesu gütig’ BWV 768

Freitag, 1. Mai 2009, 10.00 Uhr,
HMT Großer Saal
Leipzig | Grassistr. 8
Google maps

MEISTERKURS Orgel mit Prof. Harald Feller (München)
Werke von Max Reger

Kurstermine:
1. Mai 2009, 10.00-13.00 Uhr, HMT Michaelis-Kirche
1. Mai 2009, 15.00-18.00 Uhr, HMT Michaelis-Kirche
2. Mai 2009, 10.00-13.00 Uhr, HMT Großer Saal
2. Mai 2009, 15.00-18.00 Uhr, HMT Großer Saal [optional]

Kursgebühr: 50 € für aktive Teilnehmer, 20 € für passive Teilnehmer
Unterkunft: Kann bei rechtzeitiger Anmeldung über die HMT vermittelt werden
Anmeldeschluss: 1. April 2009
Eule-Orgel der HMT (Disposition): http://www.hmt-leipzig.de/index.php?id=389,0,0,1,0,0


Freitag, 1. Mai 2009, 11.00 Uhr,
HMT Kammermusiksaal
MAX REGER - AUFBRUCH IN DIE MODERNE
Ein Gesprächskonzert zum historischen und inhaltlichen Umfeld um das Werk Max Regers

Prof. Dr. Siegfried Mauser (München)

Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierstücke op. 119, 1-3

Franz Liszt
"Trauergondel", "Unstern"

Max Reger
Aus "Träume am Kamin"

Alexander Zemlinsky
Klavierstücke nach Gedichten von Richard Demel

Arnold Schönberg
Klavierstücke op. 11


Freitag, 1. Mai 2009, 16.00 Uhr, HMT Kammermusiksaal
KONZERT
Studierende der Hochschule für Künste Bremen, Klasse Prof. Kurt Seibert

Max Reger (1873-1916)

in Planung

Sonatine a-Moll op. 89/4
Li Zhang – Klavier


Aus: Kompositionen für das Pianoforte op. 79a
Carol Meler Garcia – Klavier

Aus: Episoden
Klavierstücke für große und kleine Leute op. 115
Hyesook Kim – Klavier

Johann Sebastian Bach - Max Reger 
Choralvorspiele, bearbeitet für Klavier Solo
Sang-Ah Lee – Klavier

Aus: Träume am Kamin op.143
Marina Kondraschewa – Klavier



Freitag, 1. Mai 2009, 18.00 Uhr, Thomaskirche
MOTETTE DES THOMANERCHORES

Thomanerchor
Thomaskantor Georg Christoph Biller
Thomasorganist Ulrich Böhme

Werke von Max Reger (1873-1916)

Introduction und Passacaglia d-Moll

"Lasset uns den Herren preisen" (Ostermotette)
"Der Mensch lebt und bestehet op. 138/1
"O Lamm Gottes" op. 138/6
"Du höchstes Licht" op. 138/2
"Wir glauben an einen Gott" op. 138/8
"Unser lieben Frauen" op. 138/4
"Meinen Jesum laß ich nicht" (Choralkantate)



Freitag, 1. Mai 2009, 19.30 Uhr, HMT Großer Saal
Konzert an der Eule-Orgel der HMT

ORGELNACHT MIT REGER
Studierende der Hochschulen Bremen, Leipzig und München
Klassen Prof. Wolfgang Baumgratz, Prof. Stefan Engels, Prof. Edgar Krapp

Max Reger (1873-1916)

Fantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46
Domenik Bernhard, München

in Planung
Aus: Zwölf Stücke für die Orgel op. 59
Nr. 5 Toccata
Nr. 6 Fuge
Bang-Wool Im, Bremen

Phantasie für Orgel über den Choral "Freu' dich sehr o meine Seele" op. 30
Jee Young Park, Leipzig

*

Phantasie für Orgel über den Choral „Wie schön leuch´t uns der Morgenstern“ op. 40/1
Kai Kupschus, Bremen

in Planung
Aus: Zwölf Stücke für die Orgel op. 80
Nr.11 Toccata
Nr.12 Fuge
Thomas Engler (Bremen)

Symphonische Fantasie und Fuge op. 57
Michael Schöch, München

*

Introduktion, Variationen und Fuge über ein Originalthema fis-Moll op. 73
Matthias Egger, München



Samstag, 2. Mai 2009, 9.30 Uhr, HMT Kammermusiksaal

VORTRÄGE I
Reger und die Künste (Moderation Prof. Dr. Martina Sichardt)

1. Regers Verhältnis zur Musik seiner Zeit
Prof. Dr. Rudolf Stephan, Berlin

2. Wechselwirkungen. Max Reger und die Literatur seiner Zeit
Prof. Dr. Susanne Popp, MRI Karlsruhe

3. Reger und die Böcklin-Rezeption
Dr. Ulrich Mosch, Paul-Sacher-Stiftung, Basel)



Samstag, 2. Mai 2009, 12.30 Uhr, Museum der bildenden Künste, Katharinenstr. 10

BESICHTIGUNG des Gemäldes "Toteninsel" (Arnold Böcklin ) mit kurzer Einführung in Planung
Die fünfte Version des Gemäldes wurde 1886 vom Museum der bildenden Künste Leipzig bestellt, wo sie noch heute hängt.



Samstag, 2. Mai 2009, 14.30-16.30 Uhr, Museum für Musikinstrumente

VORTRÄGE II
Aufführungsfragen bei Reger (Moderation Prof. Hanns-Martin Schreiber)

1. Regers Agogik Prof. Dr. Martina Sichardt, HMT Leipzig

2. Regers Orgelmusik - Aufführungsfragen
Prof. Dr. Christopher Anderson, Dallas, USA
Zusage, aber noch in Planung
3. Reger spielt Reger
Prof. Dr. Eszter Fontana, Universität Leipzig 1904 stellte die Firma Welte & Söhne aus Freiburg im Breisgau auf der Leipziger Herbstmesse das erste Reproduktionsklavier vor: ein selbstspielendes Klavier, das auch die künstlerischen Intentionen wiedergegeben haben soll. Ein Jahr später erschienen die ersten Phonola-Künstlerrollen der Firma Hupfeld, die laut einem Firmenprospekt „das lebendige Spiel mit allen Eigenheiten des menschlichen Fingeranschlages plastisch” und somit „Ton für Ton das Originalspiel erster Künstler“ wiederzugeben vermochten.
Frau Prof. Dr. Eszter Fontana wird einige dieser Zeitzeugen in Wort und Ton vorstellen und so ein lebendiges Bild einer Epoche voller technischer Erfindungen und Neuerungen vermitteln.

4. Roundtable zu Aufführungsfragen bei Reger (Mod.: Prof. Dr. Martina Sichardt) Teilnehmer: Dr. Altner, Prof. Engels, Prof. Seibert
Prof. Dr. Anderson, Prof. Feller, Prof. Dr. Mauser?, Prof. Schreiber, in Planung

Samstag, 2. Mai 2009, 15.00 Uhr, Thomaskirche
MOTETTE DES THOMANERCHORES

Thomanerchor
Gewandhausorchester
Thomaskantor Georg Christoph Biller

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Kantate "Ihr werdet weinen und heulen" BWV 103

Max Reger (1873-1916)
"Lasset uns den Herren preisen" (Ostermotette)
"Der Mensch lebt und bestehet op. 138/1
"O Lamm Gottes" op. 138/6
"Du höchstes Licht" op. 138/2
"Wir glauben an einen Gott" op. 138/8
"Unser lieben Frauen" op. 138/4
"Meinen Jesum laß ich nicht" (Choralkantate)



Samstag, 2. Mai 2009, 17.00 Uhr, Schumann-Haus
KONZERT – MODERATION – LESUNG

„Brüderliche Kunst – Jüdische Dichter inspirieren Max Reger"
Konzeption und Moderation: Prof. Dr. Susanne Popp
Dirk Vondran liest Texte von Ludwig Jacobowski, Stefan Zweig, Oskar Wiener und Heinrich Heine.
Zusage, aber noch in Planung
Studierenden der Liedklasse Prof. Phillip Moll, Leipzig

Unter den zeitgenössischen Dichtern, mit denen Reger zum Teil in Briefkontakt stand, befinden sich einige, die durch ihr Judentum in Bedrängnis und Tod gerieten. Von ihnen sollen drei exemplarische Schicksale dargestellt werden. Heine und die zuvor genannten Dichter waren durch ihre Biographie in der nichtjüdischen Gesellschaft „Außenseiter der deutschen Literatur und trotzdem ihre typischen Repräsentanten." (Marcel Reich-Ranicki) Er führt im Folgenden aus dass „die besondere Situation der in der Gesellschaft isolierten und um ihre Anerkennung kämpfenden Juden" sie befähigte, „die Motive der Wurzellosigkeit und Isolation mit besonderer Intensität zum Ausdruck zu bringen" Max Reger, den um Anerkennung ringenden Künstler und Außenseiter, vermochten diese Texte zu Kompositionen von größter Expressivität und teilweise erschreckender Radikalität zu inspirieren.

Max Reger (1873-1916)

Ludwig Jacobowski (1868-1900)

aus „Werther, der Jude“
„Hymnus der Liebe“

„Der Narr“ Keinen Vater, der das Kind mir hebt op. 55/5
„Totensprache“ Ich weiß, ich träume im Grabe op. 62, 12
„Maienblüten“ Duld’ es still, wenn von den Zweigen op. 66, 5
„Kindergeschichte“ Und der Nachbarssohn, der Ruprecht op. 66, 12
„Eine Seele“ In deinen Liedern lebt mein Leben op. 68, 1
„Sehnsucht“ Alte Gruben schaufle um op. 70, 9
„Dein Bild“ Auf deinem Bild in schwarzem Rahmen op. 70, 12
„Das Ringlein“ Es ist ein Ring gebogen op. 75, 13

Stefan Zweig (1881-1942)

aus „Die Welt von gestern“

„Ein Drängen“ Ein Drängen ist in meinem Herzen op. 97, 3
„Neue Fülle“ O welch Glühn in fremde Hülle op. 104, 1

Oskar Wiener (1873-1944)

nn

Heinrich Heine (1797-1856)

„Aus den Himmelsaugen“ op. 98/1
„Der Tod das ist die kühle Nacht“ WoO VII/21



Samstag, 2. Mai 2009, 19.30 Uhr, HMT Kammermusiksaal
RECITAL
Violoncello solo

Studierende der Klasse Prof. Peter Bruns, Leipzig

Max Reger (1873-1916)
Suite für Cello solo a-Moll op. 131c Nr. 3
Marius Urba

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate für Violoncello solo op. 25 Nr. 3
Daniel Wachsmuth

Eugène Ysaÿe (1858-1931)
Sonate für Violoncello solo op. 28
Felix Eugen Thiemann

Zoltán Kodály (1882-1967)
Sonate für Cello solo op. 8
Jakob Stepp



Sonntag, 3. Mai 2009, 9.30 Uhr, Thomaskirche
GOTTESDIENST

Thomanerchor
Thomaskantor Georg Christoph Biller

Max Reger (1873-1916)
"Du höchstes Licht" op. 138,2
"Wir glauben an einen Gott" op. 138,8
"Lasset uns den Herren preisen" (Ostermotette)



Sonntag, 3. Mai 2009, 11.00 Uhr, HMT Kammermusiksaal
VORTRAG
Prof. Kurt Seibert (Bremen)

„Ich gebe der Welt 500 Jahre, bis wieder ein Werk wie die Meistersinger geschaffen wird“. Anmerkungen zu Max Reger und Richard Wagner



Sonntag, 3. Mai 2009, 15.00 Uhr, HMT Gohliser Schlösschen
KONZERT
Studierende der Hochschule für Musik und Theater Leipzig
Klassen Prof. Gunhild Brandt, Prof. Gudrun Franke, Prof. Hanns-Martin Schreiber

Klavier- und Kammermusik von Max Reger und seinen Schülern Joseph Haas und Jaromír Weinberger

Max Reger (1873-1916)
„An der schönen blauen Donau“
Improvisationen über den Walzer von Johann Strauß
Ayako Tanaka – Klavier

Eine Ballettsuite für Klavier zu vier Händen op. 130
Mikako Amamoto, Yuan Meng – Klavier

Improvisationen für Klavier op. 18
Mikako Amamoto

Jaromír Weinberger (1896-1967)
"Colloque sentimental"
(Prélude d´après le poème de Paul Verlaine) für Violine und Klavier
Olga Kysla – Violine
Hermann Schwark – Klavier

Joseph Haas (1879-1960)
Klaviersonate D-Dur op. 61/1
Yuan Meng, Klavier

Kammertrio a-Moll für zwei Violinen und Klavier op. 38
Ying-Chu Su – Klavier
NN – Violine



Sonntag, 3. Mai 2009, 17.00 Uhr, HMT Kammermusiksaal
KONZERT
Studierende der Hochschule für Musik und Theater München

Max Reger (1873-1916)

Sonate für Klarinette, Bratsche oder Violine und Klavier op. 107

Albumblatt Es-Dur und Tarantella g- Moll für Klarinette und Klavier WoO
Sofija Molchanova – Klarinette
Lilian Akopowa – Klavier

Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Bratsche und Violoncello A-Dur
Amira-Quartett
David Schultheiß, Miryam Nothelfer – Violinen
Ines Wein – Viola, Jesus Antonio Clavijo Rojas – Violoncello
Sofija Molchanova – Klarinette



Sonntag, 3. Mai 2009, 19.30 Uhr, HMT Großer Saal
ABSCHLUSSKONZERT
Werke für zwei Klaviere von Max Reger / Richard Wagner

Kurt und Christian Seibert – Klavier

Max Reger (1873-1916)
Variationen und Fuge über ein Thema von Ludwig van Beethoven für zwei Klaviere zu vier Händen op. 86

Richard Wagner (1813-1883)
Auserlesene Stücke aus Opern für zwei Klaviere zu vier Händen übertragen von Max Reger

Max Reger
Introduktion, Passacaglia und Fuge für zwei Klaviere zu vier Händen h-Moll op. 96





BIOGRAFIEN

Christopher Anderson is Associate Professor of Sacred Music at the Perkins School of Theology, Southern Methodist University, Dallas. His researches in late Romanticism, particularly the music of Max Reger, have yielded frequent essays in journals of the UK, Germany, Sweden, and the United States. His book Max Reger and Karl Straube: Perspectives on an Organ Performing Tradition appears with Ashgate. The study is the first such extensive survey of any aspect of Reger in English, and it is the winner of the prestigious Max Miller Book Award for 2006, given by The Organ Library of the American Guild of Organists via the Boston University School of Theology. A new book, Selected Writings of Max Reger appears with Routledge, and a translation of the second part of Jon Laukvik’s Orgelschule zur historischen Aufführungspraxis with Carus-Verlag/Stuttgart is forthcoming. Dr. Anderson has been a regular contributor to the biennial International Organ Academy at Göteborg University (Sweden), and in 2005 he was a featured lecturer at the Internationale Max-Reger-Tage of the Bruckner University in Linz (Austria). His archival researches have involved the central musical institutions of the cities of Leipzig and Meiningen, Germany. Christopher Anderson appears regularly as an organ recitalist with a repertory that extends from the 16th century to the newest music for the organ. Dr. Anderson holds the Ph.D. in Performance Practices from Duke University; there his mentors were Peter Williams, Robert Parkins and Zvi Meniker. Prior to Duke, he studied under Ludger Lohmann at the Staatliche Musikhochschule, Stuttgart, and Robert Anderson at Southern Methodist University, Dallas, where he earned degrees in organ performance and sacred music.



Thomanerchor Leipzig
Mit fast 800 Jahren ist der Thomanerchor die älteste kulturelle Einrichtung Leipzigs.
Der Hauptwirkungsort des weltberühmten Knabenchores ist die Thomaskirche.
Dort singen die Thomaner freitags (18.00 Uhr) und samstags (15.00 Uhr) in der Motette. An jedem Samstag sind sie – gemeinsam mit dem Gewandhausorchester – in einer Bach-Kantate zu erleben. Außerdem gestaltet der Thomanerchor sonntags, 9.30 Uhr die Kirchenmusik im Gottesdienst. Während der Schulferien und Konzertreisen des Chores übernehmen Gastensembles diese Veranstaltungen.
Von 1723 bis 1750 leitete Johann Sebastian Bach als berühmtester Thomaskantor den Thomanerchor, seit 1992 hat Georg Christoph Biller dieses Amt inne.



Ulrich Böhme (* 1956 in Rothenkirchen) Thomasorganist Leipzig.
Die Barockorgel im vogtländischen Rothenkirchen weckte Böhmes Orgelbegeisterung: Bereits als 13-Jähriger begleitete er dort die Gottesdienste. 1972 bis 1979 studierte er an der Kirchenmusikschule in Dresden bei Hans Otto und an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Wolfgang Schetelich.
Nach seinem Studium war er bis 1986 als Kantor und Organist an der Kreuzkirche in Chemnitz tätig. 1985 wurde Böhme unter vielen Bewerbern zum Leipziger Thomasorganisten gewählt. Zu dessen Aufgaben gehört das Orgelspiel bei den Gottesdiensten und den Motetten des Thomanerchores ebenso wie das Basso-continuo-Spiel zu Kantaten, Oratorien und Passionen. Als Organist der Thomaskirche gab er den Anstoß zur Restaurierung der dortigen romantischen Sauer-Orgel und entwarf das Konzept für eine neue barocke Bach-Orgel, die 2000 von der Orgelbaufirma Woehl errichtet wurde.
1994 wurde Böhme zum Professor für Orgel an das Kirchenmusikalische Institut der Leipziger Hochschule für Musik und Theater berufen. Er gibt außerdem Interpretationskurse im In- und Ausland.
Ulrich Böhme ist verheiratet mit der Dozentin für künstlerisches Orgelspiel an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle (Saale) Martina Böhme. Beide begannen Mitte der 1980er Jahre eine umfangreiche Konzerttätigkeit als Orgel-Duo.
Böhme wurde 1989 mit dem Kritikerpreis der Leipziger Kulturjournalisten und 2003 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik geehrt.

Stefan Engels erzielte seinen internationalen Durchbruch 1998 mit dem Gewinn der Goldmedaille beim
Calgary International Organ Competition in Kanada. Seine rege Konzert- und Lehrtätigkeit führt ihn in viele europäische Länder sowie nach Nordamerika und Südkorea. 2003 begann Stefan Engels mit der Weltersteinspielung des Gesamtwerkes für Orgel von Sigfrid Karg-Elert. Von 1999 bis 2005 war er Professor für künstlerisches Orgelspiel am Westminster Choir College in Princeton (USA). Er ist Artistic Director des weltweit höchst dotierten Orgelwettbewerbs, dem Jordan International Organ Competition, in Columbus (USA). Seit dem Wintersemester 2005/06 ist Stefan Engels Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Er ist Initiator und künstlerischer Leiter der Europäischen Orgelakademie Leipzig und der Leipziger Karg-Elert Festtage.

Harald Feller (*1951 in München) studierte an der Münchner Musikhochschule die Fächer Orgel (bei Franz Lehrndorfer) und Kirchenmusik. Es folgten weitere Studien in Paris (bei Marie Claire Alain). Feller war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Aus verschiedenen nationalen und internationalen Interpretationswettbewerben in München, Berlin und Nürnberg ging er als Preisträger hervor. 1979 wurde ihm der Förderpreis für Musik des Bayerischen Staates zuerkannt und 1983 gewann er den international renommierten Improvisationswettbewerb in Haarlem (Holland).
1978 erhielt Feller einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in München. Ab 1980 arbeitete er als Dozent an der Fachakademie für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung Regensburg, bis er 1983 einen Ruf als Professor an die Musikhochschule in München erhielt, wo er seither eine eigene Orgelklasse betreut.
Eine rege Konzerttätigkeit in Europa, USA und Südkorea sowie Aufnahmen von Rundfunkproduktionen, CDs (Grand Prix international du disque Liszt) und Filmmusik ("Schlafes Bruder") ergänzen die künstlerisch-pädagogische Arbeit. Das breite Spektrum des Musikers zeigt sich u. a. in seinen über das Instrumentale hinausgehenden Aktivitäten als Chorleiter und Komponist (u. a. mit Werken für Chor, Orgel, Orchester und Kammermusik).

Siegfried Mauser (* 1954 in Straubing) ist Pianist und Musikwissenschaftler. Er gilt als führender Interpret von Klaviermusik des 20. Jahrhunderts, insbesondere von Paul Hindemith, Wilhelm Killmayer und Wolfgang Rihm.
Mauser studierte Schulmusik und Klavier an der Musikhochschule München bei Rosl Schmidt und Alfons Kontarsky. 1981 promovierte er an der Universität Salzburg im Fach Musikwissenschaft. Als Dozent unterrichtete er an der Musikhochschule Würzburg und am Mozarteum Salzburg, wo er 1984 ein Forschungsinstitut für musikalische Hermeneutik gründete. 2002 wurde er als Professor für Musikwissenschaft an die Hochschule für Musik und Theater München berufen, der er seit 2003 als Rektor/Präsident vorsteht. Daneben leitet er dort eine Klasse für Liedgestaltung.



Susanne Popp

Kurt Seibert



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Christian Seibert wurde 1975 in Norddeutschland geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht von seinem Vater, dem Pianisten Prof. Kurt Seibert. Er studierte in Köln bei Pavel Gililov und legte bei ihm, nach einem Studienaufenthalt in Wien bei Hans Petermandl und Wolfgang Watzinger durch das Erasmus-Austauschprogramm, das Konzertexamen ab.
Als Preisträger zahlreicher namhafter Wettbewerbe, wie dem Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau und den Busoni-Wettbewerb in Bozen ist er als Solist und Kammermusiker international tätig.
Seibert setzt in seinem Repertoire einen Schwerpunkt auf das Solo- und Kammermusikwerk deutscher Komponisten der Wende vom 19. Zum 20. Jahrhundert. Seine CD-Einspielungen dazu für das Label CPO werden international begeistert aufgenommen.

Martina Sichardt
Studium von Schulmusik, Tonsatz, Musikwissenschaft und Klassischer Philologie in Mainz, Wien und Berlin. Als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft Studien- und Forschungsaufenthalte in den USA, Krakau und Wien. Tätigkeit als Geigerin im Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und als Hauptamtliche wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arnold Schönberg-Gesamtausgabe (Berlin). Workshops im Rahmen des Kammermusikfestivals Lockenhaus, der Berliner Festwochen und des Internationalen Beethoven-Fests Bonn. Vertretungsprofessuren in Berlin (UdK) und Hamburg (Universität). Seit WS 2008/09 Professorin für Musikwissenschaft an der HMT Leipzig. Schwerpunkte: Beethoven, Zweite Wiener Schule; künstlerisch-wissenschaftliche Projektarbeit.

Rudolph Stephan

Dirk Vondran







ERGÄNZENDE VERANSTALTUNGEN

LEHRVERANSTALTUNGEN im Sommersemester 2009
Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig

Seminar Musikwissenschaft „Max Reger oder: der andere Weg in die Moderne“
Prof. Dr. Martina Sichardt
Termine: Montag 15.30–17.00, Raum: Dittrichring 21, Raum 1.03


Das Seminar nimmt die gesamte Breite des Regerschen Oeuvres in den Blick: die monumentalen Orchesterwerke, die Kammermusik, das Liedwerk, die Orgelmusik. Dabei spielen übergeordnete Aspekte wie Harmonik (Auflösungstendenzen der Tonalität) und Melodik (musikalische Prosa) ebenso eine Rolle wie Aufführungsfragen (Tempi, Agogik). Ein gemeinsamer Besuch der beim Bach-Fest aufgeführten großen Orchesterwerke (100. Psalm, Requiem) ist geplant.
Offen für Studierende aller Fachrichtungen.

Kurs Tonsatz "Fugen schreiben um 1900 – Reger und andere"
Prof. Dr. Gesine Schröder
interdisziplinärer Veranstaltung, Wahlbaustein
Zeit nach Vereinbarung; Einschreibung notwendig; Grassistr. 8, Raum 417

Kurs Tonsatz "Übungen zu Max Regers Harmonik"
Prof. Dr. Gesine Schröder
interdisziplinärer Veranstaltung, Wahlbaustein
Zeit nach Vereinbarung; Einschreibung notwendig; Grassistr. 8, Raum 417





Bremen

Bremen 19. bis 26. April 2009

Das Reger-Forum in Bremen – eine Initiative der Hochschulen für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, der Hochschule für Künste Bremen und der Hochschule für Musik und Theater München
In Zusammenarbeit mit dem Haus im Park, der Domgemeinde Bremen, dem Landesmusikrat Bremen und dem Paul Hindemith-Institut Frankfurt



Sonntag, 19. April 2009, 11.00 Uhr,
Hochschule für Künste,
Speicher XI
Hafen
Google maps


HINDEMITH ALS ZEICHNER
Eröffnung der Ausstellung durch das Hindemith Institut,
Prof. Dr. Giselher Schubert und Frau Dr. Schaal Gotthard (?)
Klaviermusik von Paul Hindemith, Max Reger und Artur Honegger

Paul Hindemith (1895-1963)
Tanzstücke op. 19
HyeYeon Shin

Arthur Honegger (1892-1955)
Prélude – Arioso – Fughette (1932)
Sur le nom de Bach
Li Zhang, Klavier



Max Reger (1873-1916)
Humoresken op. 20 (1899)
Hye Young Cho



Sonntag, 19. April 2009, 17.00 Uhr, Hochschule für Künste, Speicher XI
KLAVIERMUSIK und Lieder von Arthur Honegger, Paul Hindemith und Max Reger

Paul Hindemith (1895-1963)
Suite 1922
Najin Lee – Klavier

Les aventures du Roi Pausole
(suite tirée l´operette de Albert Willemetz, d´après le roman de Pierre Louÿs)
Hye Young Cho

2 Chants D’ Arièl (Aus « La Tempête » Shakespeare)
Petit Cours De Morale- aus (Susanne et le Pacifique)
Jeanne- Adèle- Cécile- Irène- Rosemonde
Céline (Aubry) in Planung

Marie-Christine Haase, Seong-Yeon Ryu, Hanna Lee – Sopran
Naoko Marutani – Klavier

Toccata et Variations (1916)
En mémoire de mon oncle O.H.
Hye Jeon Shin



Montag, 20. April 2009,
Hochschule für Künste, Speicher XI
DUO Viola und Klavier
Esther van Stralen Viola, Kurt Seibert Klavier

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate für Bratsche und Klavier op.11 No. 4

Arthur Honegger (1892-1955)
Sonate pour Alto et Piano (1921)

Max Reger (1873-1916)
Sonate für Klarinette, Bratsche oder Violine und Klavier op.107 (1909)



Dienstag 21. April 2009, 20.00 Uhr,
Haus im Park

„JEDE ORIGINALE MUSIK IST SCHWANENGESANG“ I
Friedrich Nietzsche und die Spätkultur des ausgehenden 19. Jahrhunderts
Moderation Kurt Seibert
Lesung: Erik Roßbander

Richard Wagner (1813-1883)
Wesendonck-Lieder – Fünf Gedichte für eine Frauenstimme und Klavier, WWV 91
von Richard Wagner nach Texten von Mathilde Wesendonck
Carina Bartz Gesang, Ulrich Sprenger. Klavier

Paul Hindemith (1895-1963)
Tanzstücke op. 19
HyeYeon Shin – Klavier

Max Reger (1873-1916)
Lieder
Mein Herz (Wiener)
Sag es nicht (Wiener)
Das Mägdlein und der Spatz (Slawisch)
Waldeinsamkeit(Volkslied)
Mausefangen(Schellenberg

Sechs Walzer op. 22 für Klavier zu 4 Händen

Paul Hindemith
Acht Walzer „Drei wunderschöne Mädchen im Schwarzwald“ für Klavier zu vier Händen op. 6
Antje Bauer und Hye Sun Lee



Mittwoch 22. April 2009, 20.00 Uhr,
Haus im Park
„JEDE ORIGINALE MUSIK IST SCHWANENGESANG“ II
Friedrich Nietzsche und die Spätkultur des ausgehenden 19. Jahrhunderts
Moderation Kurt Seibert
Studierende Der Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate für Violoncello solo op. 25 Nr. 3
Daniel Wachsmuth

Max Reger (1873-1916)
Lieder
NN – Gesang
Nora Bartosik – Klavier

Béla Bartók (1881-1945)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 Sz 76 (1922)
Yung Lim Lee – Violine
Nora Bartosik – Klavier



Donnerstag, 23. April 19.00 Uhr,
Dom St. Petri
GEISTLICHES KONZERT

Max Reger (1873-1916)
Introduktion und Passacaglia in d-Moll (WoO)

Drei Psalmen für Sopran und Orgel:
„Befiehl dem Herrn deine Wege“
„Wohl denen, die ohne Tadel leben“
„Meine Seele ist still zu Gott“

Arthur Honegger (1892-1955)
Fuge in cis-Moll
Choral in d-Moll

Drei Psalmen für Sopran und Orgel:
„Benedicam Dominum in omni“
“Eripe me, Domine, ab homine malo”
“Confitebor tibi Domine”

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate II in e

Angela Postweiler – Sopran (Klasse Prof. Harry van der Kamp)
Domorganist Prof. Wolfgang Baumgratz – Orgel



Freitag, 24. April 2009, 20.00 Uhr,
Hochschule für Künste Speicher XI
TITEL?

Paul Hindemith (1895-1963)
Der „Ludus Tonalis“
Hyesook Kim – Klavier



Samstag, 25. April 2009 20.00 Uhr,
Hochschule für Künste Speicher XI

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate für Klavier vierhändig (1938)
Antja Bauer, Hye Sun Lee – Klavier

Lesung: Erik Rossbander liest aus Briefen Paul Hindemiths

Johannes Brahms (1833-1897)
2 Lieder aus op. 85
Mädchenlied (S. Kapper - serbisch)
In Waldeseinsamkeit (Lemcke)

3 Lieder aus op.86
Therese (Keller)
Feldeinsamkeit (Kalbeck)
Nachtwandler (Kalbeck)

Jun Li – Sopran
Naoko Marutani – Klavier

Paul Hindemith (1895-1963)
Klarinettenquintett
Zusage, aber noch in Planung



Sonntag, 26. April 2009, 16.00 Uhr,
Haus im Park
PIANOPODIUM
Kurt Seibert – Klavier

Paul Hindemith (1895-1963)
3. Sonate für Klavier (1936)

Johannes Brahms (1833-1897)
Drei Intermezzi op. 117 (1892)

Max Reger (1873-1916)
Variationen und Fuge über ein Thema von Bach op. 81 (1904)

Sondershausen

Max-Reger-Forum vom 8. bis 10. Mai 2009

Eine Kooperation der Landsmusikakademie Sondershausen mit dem Reger-Forum der Universität der Künste Bremen sowie der Hochschulen für Musik und Theater Leipzig und München

Hommage a Hugo Riemann (1849-1919) anlässlich des 160. Geburtsjahres und 90. Todesjahres

Künstlerische Leitung Prof. Kurt Seibert

Freitag, 8. Mai um 19.30 Uhr
Achteckhaus
Schloss Sonderhausen
Google maps

LIEDERABEND
„Ich bin ein Mensch und bin der Musen Sohn…“
Lieder von Hugo Riemann, Max Reger, Hans Pfitzner und Johannes Brahms

Jörn Dopfer – Bariton
Wenke Messmer – Klavier

Hugo Riemann (1849-1919)

Aus „Atlantica“ (N. Lenau)
Seejungfrauen op. 1/1
Meeresstille op. 1/2
Aus “Vier Abendlieder“ (N. Lenau)
Drüben geht die Sonne scheiden
Trübe wird’s, die Wolken jagen
Aus „Herbstblätter“
Rings ein Verstummen, ein Entfärben op. 34/2 (N. Lenau)
O weh, wie ist so schnell dahin op. 34/3 (E. Geibel)
Spielmannslieder (J. Wolff) op. 36
Zum Gruß
Lammfromm
Geküsst
Wenn du kein Spielmann wärst!
Woher die Lieder?

Max Reger (1873-1916)

Winterahnung op. 4/3
Im April op. 4/4 (E. Geibel)
Traum op. 15/4 (J. v. Eichendorff)
Dein Auge op. 35/1 (F. Dahn)
Der Himmel hat eine Träne geweint op. 35/2 (F. Rückert)

Hans Pfitzner (1869-1949)

Ausgewählte Lieder

Johannes Brahms (1833-1897)

Ausgewählte Lieder aus op. 32



Samstag, 9. Mai 2009, 16.00 Uhr,
Marstall Anschrift

VORTRAG mit Musikbeispielen

Prof. Kurt Seibert
Max Regers Variationen und Fuge über ein Thema von Bach



Samstag, 9. Mai 2009, 19.30 Uhr,
Achteckhaus

KLAVIERABEND Boris Cepeda

Johannes Brahms (1833-1897)

Drei Intermezzi op. 117

Hugo Riemann (1849-1919)

„Vult und Walt“ (Jeanpauliana) op. 14

Max Reger (1873-1916)

Sechs Intermezzi op. 45
Vier Spezialstudien für die linke Hand allein für Pianoforte (1902)



Sonntag, 10. Mai 2009, 16.00 Uhr,
Marstall
VORTRAG, LESUNG UND WORKSHOP

Prof. Dr. Helmut Well
Hugo Riemann, der Lehrer Max Regers – Wissenschaftler, Theoretiker und Komponist.

N.N.
Hugo Riemann über Max Reger - Auszüge aus seinen Schriften



Sonntag, 10. Mai 2009, 19.30 Uhr,
Achteckhaus

KLAVIERABEND
Mit Studierenden der Hochschule der Künste Bremen
Moderation Prof. Kurt Seibert

Max Reger – Klaviermusik um 1900

Improvisationen für Klavier op. 18 (1896 in Wiesbaden)
Sang-Ah Lee

Six Morceaux pour le Piano op. 24 (1898)
Kyong Mi Kim

Sonatine F-Dur op. 89/3 (1908)
Young -Eun Lee

Nittenau

Joseph Loritz-Tage in Nittenau
Zum Gedächtnis für den aus Nittenau stammenden berühmten Sänger, Freund und Förderer Max Regers

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Künste Bremen, der Hochschulen für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, und der Hochschule für Musik und Theater München

Sonntag, 15. Mai 2009, 20.00 Uhr,
Foyer des Rathauses
Gerichtsstr. 13, 93149 Nittenau
Google map
LIEDERABEND

Peter Schöne, Bariton und Boris Cepeda, Klavier

Lieder von Loewe, Schumann, Beer-Wallbrunn und Reger
Herrn Joseph Loritz und Herrn Max Reger gewidmet

Robert Schumann
Jasminenstrauch op.27/4 (Rückert)
Frühlingsfahrt op.45/2 (Eichendorff)
Lehn’ deine Wang’ op. 142/2 (Heine)
Singet nicht in Trauertönen op. 98/7 (Goethe)

Anton Beer-Walbrunn (1869-1929)
Die Abgeschiedenen (Uhland)
Bitte op. 13 (Lenau)
Allein mit der Natur (Graf v. Schack)

Max Reger (1873-1916)
Allein op. 31/1 (Anna Ritter)
„Ich glaub’, lieber Schatz“ op. 31/2 (Ritter)
Mein Traum op. 31/5 (Ritter)
Gleich einer versunkenen Melodie op. 51/8 (Morgenstern)
Am Dorfsee op. 48/6 (Oskar Wiener)
Glückes genug op. 37/3 (Detlev von Liliencron)

Carl Martin Reinthaler
3 Balladen op. 24
An den Sturmwind (Rückert)
Harold’s Ade. (Byron (Gildemeister – Übersetzung))
Das Waldweib (Julius Mosen)

Carl Loewe
Archibald Douglas (Fontane)
Der Edelfalk (Ferdinand Freiligrath)
Tom der Reimer (Fontane nach altschottischer Ballade)



Samstag, 16. Mai 2009, 20.00 Uhr
Rathaus, Gerichtsstraße 13
KONZERT



Sonntag, 17. Mai 2009, 16.00 Uhr,
Open Air im Rathausgarten

Max Reger (1873-1916)
Fünf Volkslieder
Wenn zu meim Schätzel kommst
Es waren zwei Königskinder
Bald gras ich am Neckar
In einem kühlen Grunde
Liebesqual

Max Reger
Walzer op. 22 für Klavier zu vier Händen

Robert Schumann (1810-1856)
Zigeunerleben

Johannes Brahms (1833-1897)
Ungarische Tänze für Klavier zu vier Händen, Heft 1
Zigeunerlieder op. 103

Weidener Kammerchor
Leitung: Peter Pollinger
Antje Bauer und Hye- Sun Lee – Klavier

Bayreuth

Sonntag, 19. Mai 2009,
Zeit 19:30
Steingräber Haus,
Friedrichstraße 2 und Steingraeberpassage 1
95444 Bayreuth

KLAVIERABEND
Serra Tavsanli (Leipzig)

MIT BACH IN DIE GEGENWART

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Chromatische Fantasie und Fuge BWV 903

Max Reger (1873-1916)
Aus 6 Präludien und Fugen op. 99 Nr. 1 und 2

César Franck (1822-1890)
Prélude, Choral et Fugue

Sofia Gubaidulina (1931)
Chaconne

Johann Sebastian Bach / Ferruccio Busoni (1866-1924)
Chaconne